Wand
Wandrahmen
Aufgeschraubt über das F-Profil oder gesteckt über das Steckkederprofil 40/18. Beide vorgebohrt, beide flach – der Rahmen trägt nur wenige Zentimeter auf und wird zur Bildfläche in der Wand statt zum Objekt davor.
DRUCKSTADT liefert textile Spannrahmen für Messebau, Retail, Ladenbau und Objekt – unbeleuchtet oder als LED-Leuchtrahmen. Die Alu-Profilsysteme kommen montagefertig inklusive Zubehör, auf Wunsch pulverbeschichtet in Wunschfarbe, mit der passenden Bespannung aus eigener Produktion: Wandrahmen, abgehängte Rahmen, freistehende Profilwände, Kuben. Stehen die Rahmen bei Ihnen schon, bespannen wir sie einfach neu.
Ein Profilsystem ist ein Aluminiumrahmen mit umlaufender Nut, in die ein bedrucktes Textil über eine eingenähte Kederkante eingedrückt wird. Beim Einziehen spannt sich das Gewebe gegen den Rahmen – es entsteht eine glatte, faltenfreie Fläche ohne sichtbare Befestigung, und die Grafik lässt sich ohne Werkzeug wechseln.
Der Unterschied zu allem, was daneben existiert, ist genau dieser Punkt. Eine Plane mit Ösen hängt, ein Plattendruck steht, ein Textil im Keder ist gespannt. Deshalb sieht eine kederbespannte Wand aus wie eine gebaute Wand und nicht wie eine aufgehängte Dekoration – und deshalb ist sie im Ladenbau, im Showroom und im Messebau seit Jahren der Standard.
Zwei Kederarten teilen das Feld auf. Der Flachkeder ist ein flacher Silikonstreifen, der in die schmale Nut eines Rahmenprofils gedrückt wird; er gehört zum geschlossenen Rahmen an Wand, Decke oder Stellfuß. Der Rundkeder ist ein runder Kederschlauch, der seitlich in eine Kederschiene eingezogen wird – wie ein Reißverschluss ohne Zähne, für große Bahnen, lange Strecken und den Außenbereich.
Die Bezeichnungen laufen im Markt durcheinander: Spannrahmen, Textilrahmen, Aluframe, Keder- oder SEG-Rahmen meinen dieselbe Konstruktion. DRUCKSTADT liefert die Profile montagefertig inklusive Zubehör, auf Wunsch pulverbeschichtet in Wunschfarbe – und die Bespannung dazu aus eigener Produktion. Alles zu den Stoffen selbst steht beim Textildruck.
Alle Profile aus eloxiertem Aluminium, alle mit demselben Zubehörprogramm.
Welches Profil ein Projekt braucht, entscheidet nicht die Fläche, sondern die Bauform: Hängt der Rahmen an der Wand, steht er frei, wird er abgehängt, ist er ein- oder doppelseitig bespannt, soll er einen Kubus bilden. Danach richten sich Querschnitt, Gewicht und Befestigungsabstand.
Für wandbefestigte Rahmen reichen die flachen 40-×-18-mm-Profile; sie sind vorgebohrt und in Minuten montiert. Großformate, freistehend oder abgehängt, laufen über die kräftigen Steckkederprofile. Kuben und Volumenkörper entstehen aus Doppelnutprofilen, die in zwei Richtungen bespannt werden.
| Profil | Querschnitt | Gewicht | Wofür |
|---|---|---|---|
| F-Profil 40/18 | 40 × 18 mm | 345 g/m | aufgeschraubte Wandanwendungen, vorgebohrt alle 250 mm |
| Steckkederprofil 40/18 | 40 × 18 mm | 500 g/m | kleinformatige Wandrahmen, vorgebohrt alle 500 mm |
| Steckkederprofil 55/25 | 55 × 25 mm | 1.120 g/m | großformatig einseitig, freistehend oder hängend; Radius ab 400 mm |
| Steckkederprofil 50/53 | 50 × 53 mm | 1.250 g/m | großformatig doppelseitig; Befestigung alle 2.000 mm, Radius ab 400 mm |
| Steckkederprofil 80/42 | 80 × 42 mm | 1.332 g/m | sehr große Rahmen; Befestigung alle 2.000 mm, Radius ab 1.000 mm |
| Doppelnutprofil 41/12 | 41 × 12 mm | 459 g/m | kleinformatige Kuben, wenn die Profilbreite stören würde |
| Doppelnutprofil 67/12 | 67 × 12 mm | 833 g/m | der Allrounder für Volumenkörper jeder Größe |
| Doppelnutprofil 105/12 | 105 × 12 mm | 1.288 g/m | große Kuben und Volumenkörper, wenn Stabilität zählt |
| Multinutprofil 53/53 | 53 × 53 mm | 1.729 g/m | Sonderbauten in Kombination mit dem Steckkederprofil 50/53 |
| Lightboxprofil | 100 × 55 mm | 366 g/m | bauseitige Leuchtkästen; flache Aufbauhöhe, schattenfreie Ausleuchtung |
Das Zubehör ist über alle Profile hinweg dasselbe.
Verbinder für Ecke und Stoß, 3D-Sonderverbinder für L-, U- und Kubusformationen, Stellfüße für freistehende Wände, Wandhalterungen und Abhängungen für Decke und Traverse. Dadurch lässt sich ein System später erweitern, statt es zu ersetzen: Aus der Wandfläche von heute wird der Eckstand von übermorgen, mit denselben Profilen und einem Beutel zusätzlicher Verbinder.
Standard ist Aluminium eloxiert. Auf Wunsch werden die Profile in Ihrer Wunschfarbe pulverbeschichtet – sinnvoll überall dort, wo der Rahmen Teil des Corporate Designs ist und nicht bloß Technik, die man wegschaut.
Ein Profilprinzip, sechs Konstruktionen. Die Bespannung bleibt immer dieselbe Logik.
Wand
Aufgeschraubt über das F-Profil oder gesteckt über das Steckkederprofil 40/18. Beide vorgebohrt, beide flach – der Rahmen trägt nur wenige Zentimeter auf und wird zur Bildfläche in der Wand statt zum Objekt davor.
Decke
Ein- oder doppelseitig bespannt, an Decke, Traverse oder Systemgerüst. Über gebogene Profile entstehen daraus Ringe und Ovale, die über einem Messestand oder einer Verkaufsfläche schweben und aus jeder Richtung lesbar sind.
Freistehend
Die schnellste Raumteilung, die es gibt: aufgebaut in Minuten, bespannt ohne Werkzeug, rückstandsfrei wieder abgebaut. Ein- oder doppelseitig, mit 320 g Dekoblockout auch vollständig blickdicht.
Volumen
Doppelnutprofile 41/12, 67/12 und 105/12 bespannen in zwei Richtungen und bilden so echte Körper – hängend über der Fläche oder stehend im Raum. Vier Seiten, vier Motive, ein Bauteil.
Akustik
Derselbe Rahmen, gefüllt mit Akustikschaum und beidseitig textil bespannt. Die Fläche trägt die Grafik und senkt gleichzeitig den Nachhall – im Großraumbüro, im Showroom und überall dort, wo Hartflächen den Raum laut machen.
Messe & Event
Über 3D-Sonderverbinder entstehen Eckstände in L- und U-Form, Kabinen, Rückwände und Bühnen- oder Fotoflächen. Das Gerüst bleibt über Jahre im Lager, gewechselt wird nur der gerollte Stoff.
Der gemeinsame Nenner: Das Gerüst bleibt, die Grafik reist.
Das ist keine Ästhetikfrage, sondern eine Logistikfrage. Ein starres Schild für vierzig Standorte bedeutet vierzig Speditionspaletten. Vierzig Bespannungen für vorhandene Rahmen passen gerollt in einen Karton, und die Montage übernimmt das Personal vor Ort in fünf Minuten – ohne Werkzeug, ohne Monteur, ohne Termin.
Unbeleuchtet, blickdicht, doppelseitig oder hinterleuchtbar – die Wahl entscheidet das Licht.
Alle Bespannungen werden im digitalen Sublimationsdruck bedruckt: Die Farbe geht unter Hitze und Druck in die Polyesterfaser über, statt als Schicht darauf zu liegen. Deshalb bricht sie nicht im Kederknick, sie scheuert an der Profilkante nicht ab, und die Bahn übersteht Rollen, Lagern und Waschen.
Die Kederkante wird umlaufend eingenäht, passend zur Nut Ihres Systems. Genäht statt geschweißt – bei Textil ist das der einzige Weg, der die Zugkraft sauber über die Kante verteilt.

Das Standardtextil im Profilrahmen: formstabil, knitterarm, waschbar. Sitzt sauber in der Nut und bleibt auch nach dem dritten Wechsel in Form.

Dasselbe Textil aus 100 % recycelten PET-Flaschen. Gleicher Druck, gleiche Konfektion – und die Zeile, die in vielen Ausschreibungen verlangt wird.

Lichtundurchlässig. Für freistehende Trennwände, Kabinen und überall dort, wo nichts durchscheinen darf – auch nicht die Technik dahinter.

Beidseitig bedruckbar mit blickdichter Sperrschicht. Für doppelseitige Rahmen, bei denen jede Seite ihr eigenes Motiv trägt, ohne dass eines durchs andere scheint.

Für die konturscharfe Hinterleuchtung an starken Leuchtsystemen. Feine Schrift bleibt bei voller Lichtleistung scharf, statt zu verlaufen.

Sieht mit und ohne Licht gleich gut aus – entscheidend überall dort, wo die Beleuchtung nachts oder außerhalb der Öffnungszeiten aus ist. Auch als rPET lieferbar.
210 g Dekotextil ist B1-zertifiziert und nach DIN EN 13501 klassifiziert, knitterarm nach DIN EN 22313, bei 30 °C waschbar und nach OEKO-TEX STANDARD 100, Produktklasse 2 (Hautkontakt), zertifiziert. Für besonders brillante Flächen steht zusätzlich 150 g Satin zur Verfügung – so ausgeführt bei der Leuchtrahmen-Fassade für JOOP! in Berlin.
Zwei Techniken, ein Rahmen. Motiv und Kantenlänge entscheiden, welche passt.
Ein Leuchtrahmen ist ein Flachkederrahmen mit LED. Die Bespannung wird genauso eingezogen wie beim unbeleuchteten Rahmen – der Unterschied steckt darin, woher das Licht kommt: von der Kante quer über die Fläche oder vollflächig von hinten durch das Gewebe.
Bei der Kanteneinstrahlung sitzen leistungsstarke LED in der Profilinnenseite. Das ist stromsparend, extrem flach verpackbar und für die allermeisten Formate völlig ausreichend – je nach Profiltiefe bis etwa 2,0 bis 3,0 m Kantenlänge. Der Haken zeigt sich nur bei viel Weiß und großen Volltonflächen: Dort können einzelne Lichtfelder sichtbar werden.
Beim vollflächigen LED-Feld sitzen die Dioden mit Weitwinkellinsen auf einer Trägerplatte oder – bei sehr großen Formaten – auf Stabilisatoren hinter dem Textil. Das Licht verteilt sich gleichmäßig über jede Fläche, unabhängig vom Motiv. Diese Variante ist dimmbar, in drei Lichtfarben lieferbar und auf Wunsch DALI-fähig.
LED in der Profilinnenseite. Geringer Stromverbrauch, sehr kompakte Verpackung, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Nicht dimmbar. Bei weißen Stoffen und großen Volltonflächen können in der Mitte Schattenfelder sichtbar werden.
LED mit Weitwinkellinsen auf Trägerplatte oder Stabilisatoren. Bright 7.250 bis 9.350 lm/m², Super Bright 11.000 lm/m², Lichtfarben 3000 K, 4000 K und 6500 K, mit optionalem Dimmer und auf Wunsch DALI-fähig. Die sichere Wahl bei Weiß, Vollton und sehr großen Flächen.
| Situation | Technik | Warum |
|---|---|---|
| Shop-Rahmen bis rund 2 m | Kanteneinstrahlung | ausreichend hell, sparsam, günstigster Weg |
| Motiv mit viel Weiß oder Vollton | vollflächiges LED-Feld | keine sichtbaren Schattenfelder in der Fläche |
| Raumhohe Leuchtwand | LED auf Stabilisatoren | gleichmäßige Verteilung auch auf sehr großen Formaten |
| Licht nachts aus | Bespannung 140 g LUX Sub | sieht unbeleuchtet genauso gut aus wie beleuchtet |
| Wechselnde Tageslichtsituation | Super Bright mit Dimmer | Reserve nach oben, ohne dass die LED durchzeichnen |
| Gebäudeleittechnik vorhanden | DALI-fähige Ausführung | Ansteuerung über die vorhandene Lichtsteuerung |
| Runde Fläche | Rundrahmen Ø 1.000–3.000 mm | gebogenes Profil, eine Bahn, kein Segment sichtbar |
Bauhöhen: 60, 90 und 120 mm einseitig – 100 bis 200 mm doppelseitig.
Einseitige Wandrahmen bauen nur 60 bis 120 mm auf und wirken dadurch eher wie ein Lichtfeld in der Wand als wie ein Kasten davor. Doppelseitige, freistehende oder abgehängte Leuchtrahmen liegen zwischen 100 und 200 mm; das tiefste Profil ist für extrem große Formate gedacht und trägt jede der drei LED-Techniken.
Serienmäßig kommen die Rahmen in Silber, Weiß und Schwarz; jede andere Farbe wird nach RAL pulverbeschichtet. Geliefert wird flach verpackt mit Aufbauzeichnung, Kleinteile in einer eigenen Box, jeder Rahmen vorab geprüft und CE-zertifiziert. Für die Bespannung sind 130 g LUX UV und 140 g LUX Sub die Materialien der Wahl – beide im Materialüberblick.
Wo der geschlossene Rahmen aufhört, fängt die Kederschiene an.
Eine Kederschiene ist ein Aluminiumprofil mit rundem Kanal, in den ein Kederschlauch seitlich eingezogen wird. Die Bahn wird eingefädelt statt eingedrückt – deshalb lassen sich hier Flächen bewegen, die für einen geschlossenen Rahmen zu groß wären.
Zwei Einsatzfelder dominieren. Draußen werden große bespannte Flächen möglich, die auch bei Windlast halten, weil die Last über die gesamte Kante in die Schiene und von dort in eine kräftige Verankerung geht statt punktuell in einzelne Ösen. Drinnen tragen Kederschienen sehr große Systeme: abgehängte Deckenelemente, durchlaufende Wandsysteme, Hallenflächen über mehrere Meter.
Der praktische Vorteil ist derselbe wie beim Flachkeder, nur eine Nummer größer: Der Bannerwechsel geht in Minuten, und das Ergebnis ist eine perfekt ausgespannte Fläche statt einer Plane, die sich nach dem zweiten Sturm wellt. Den eingelegten Keder fertigt DRUCKSTADT in 6, 7, 8 und 10 mm, dazu angenähten Zeltkeder – die Konfektionsdetails stehen beim Bannerdruck.
| Profil | Querschnitt | Gewicht | Wofür |
|---|---|---|---|
| Kederprofil 28 | 28 × 18 mm | 603 g/m | kleine Banner im Sichtbereich, filigrane Optik am POS; Befestigung alle 1.500 mm, Radius ab 400 mm |
| Kederprofil 46/20 | 46 × 20 mm | 981 g/m | der Allrounder unter den Kederschienen; Befestigung alle 2.000 mm, Radius ab 500 mm |
| Kederprofil 46/3 | 46 × 20 mm | 1.270 g/m | Wandbereich mit zusätzlicher Stabilität; Befestigung alle 2.000 mm, Radius ab 500 mm |
| Kederprofil 48/20 | 48 × 20 mm | 950 g/m | das stabilste Profil für Hohlsäume – Befestigung alle 3.000 mm, ohne Abstrebung oder Abhängung |
3.000 mm Befestigungsabstand sind die Zahl, auf die es ankommt.
Sie entscheidet, wie viele Dübel in die Fassade müssen, wie viele Punkte an der Traverse hängen und wie aufwendig eine Montage wird. Beim Kederprofil 48/20 überspannen drei Meter zwischen zwei Befestigungspunkten – ohne Abstrebung, ohne zusätzliche Abhängung. Auf einer 30 Meter langen Wand ist das der Unterschied zwischen elf und zwanzig Befestigungspunkten, und damit zwischen einem und zwei Montagetagen.
Für textile Bahnen, die nicht in einen Rahmen, sondern frei an die Decke sollen, ist das Kederprofil ebenfalls der Weg – nachzulesen bei den Deckenhängern.
Die Fläche ist nicht die Grenze. Die Feldteilung ist es.
DRUCKSTADT sublimiert bis 500 cm am Stück. Lange lag die Grenze im Sublimationsdruck bei 300 cm – für raumhohe Rahmen heißt das: eine Bahn, kein Stoß im Motiv.
Der übliche Rahmen liegt in dieser Spanne, vom Regalschild bis zur raumhohen Wand. Sondermaße sind der Normalfall, nicht die Ausnahme – im Digitaldruck kostet kein Format Werkzeugaufschlag.
Profile werden über Verbinder gestoßen, Rahmen nebeneinandergesetzt – so entstehen Wände über die volle Raumbreite. Die Feldkante liegt dann im Profil und nicht mitten im Motiv. Befestigungspunkte je nach Profil alle 2.000 mm, bei Kederschienen bis 3.000 mm.
Rundungen sind eine Frage des Radius, nicht des Prinzips.
Die Rahmenprofile werden gebogen: ab 400 mm Radius bei den Steckkederprofilen 50/53 und 55/25, ab 1.000 mm beim großen 80/42. Kederschienen lassen sich ab 400 mm (Kederprofil 28) beziehungsweise 500 mm biegen. Bei den Leuchtrahmen sind runde Bauformen als Kreis mit 1.000 bis 3.000 mm Durchmesser lieferbar.
Für die Anfrage reichen vier Angaben: das Fertigmaß der Fläche in Breite × Höhe, die Bauform (Wand, abgehängt, freistehend, Kubus), ein- oder doppelseitig und ob beleuchtet werden soll. Sind Rahmen bereits vorhanden, ersetzen ein Foto der Profilkante im Querschnitt und eine alte Bespannung zum Nachmessen die halbe Rückfragerunde.
Drei Auftraggeber, drei völlig verschiedene Rhythmen – dieselbe Technik.
Im Handel ist der Rahmen Inventar und die Grafik Verbrauchsmaterial. Genau dafür ist das System gebaut: Shop-in-Shop-Flächen, Instore-Konzepte und Ladenbauprogramme bekommen einmal Rahmen und danach jede Saison eine neue Bespannung.
Für TOM TAILOR hat DRUCKSTADT Shop-Leuchtrahmen ausgestattet, für JOOP! in Berlin eine durchgehende Leuchtrahmen-Fassade auf 150 g Lux Satin. Im Gartencenter Hoeren stehen großflächige Spannrahmen als Bildwand über der Verkaufsfläche, bei Porsche Design Wandrahmen und freistehende Rahmen in einem Instore-Konzept. Auch Spannrahmen am Berliner Alexanderplatz gehören dazu.
Der häufigste Auftrag ist dabei der unspektakulärste: Die Rahmen hängen längst, es geht nur um neue Bespannungen nach Aufmaß – filialweise, mit unterschiedlichen Maßen und auf Wunsch mit unterschiedlichen Motiven, ohne dass sich der Preis je Stück ändert.
Der Messebau ist der größte Abnehmer von Textildruck und Profilrahmen zugleich, weil die modulare Bauweise individuelle Stände aus wiederverwendbaren Teilen erlaubt. Für Mattel entstanden Messestände mit textilen Rückwänden, abgehängten Profilrahmen, einem abgehängten Leuchtring über der Fläche und einer modularen Leuchtwand in U-Form. Den Systemmessestand für Siemens hat DRUCKSTADT gemeinsam mit Messebau Winkelhahn realisiert.
Für Events kommen dieselben Profile als Bühnenrückwand, Fotofläche oder Backdrop zum Einsatz – aufgebaut am Vormittag, bespannt in Minuten, abends wieder im Case. Wo eine Fläche auf den Boden gehört, ergänzt der bedruckte Messeteppich den Stand.
Im Objektbereich ist der Leuchtrahmen oft kein Werbeträger, sondern Architektur. Für das Boxhotel in Göttingen und Hannover hat DRUCKSTADT fensterlose Zimmer mit speziellen Textildrucken in wandhohen Leuchtrahmen ausgestattet – die Fläche übernimmt dort die Aufgabe des fehlenden Fensters und gibt dem Raum eine warme, wohnliche Atmosphäre.
Im Büro und im Showroom übernimmt dieselbe Konstruktion zwei Jobs gleichzeitig: Eine freistehende Profilwand mit Akustikschaum teilt den Raum, trägt die Grafik und senkt den Nachhall. Wo Blickdichtigkeit gefragt ist, kommt 320 g Dekoblockout in den Rahmen.
Profilsysteme rechnen sich ab der zweiten Kampagne. Der Rahmen ist eine einmalige Investition, die Bespannung ein Verbrauchsartikel – und zwar einer, der gerollt in den Karton passt statt auf die Palette.
Für die textile Bespannung gelten die Produktionszeiten des Textildrucks, gerechnet ab Datenerhalt und Auftragsklarheit: 7 Werktage für die Kleinserie, 14 Werktage für die mittlere Serie, 21 Werktage für die Großserie. Auftragsklarheit heißt, dass Format, Material, Kederart und Versandweg feststehen und die Druckdaten freigegeben sind. Kommen Profile oder Leuchtrahmen dazu, tritt die Systemlieferzeit daneben; sie hängt an Profil, Menge und Beschichtung und steht im Angebot.
Weil im Digitaldruck keine Druckform nötig ist, kostet ein zweites, drittes oder vierzigstes Motiv keinen Aufpreis. Für filialindividuelle Kampagnen ist das der entscheidende Punkt: vierzig Standorte, vierzig Motive, ein Preis je Bespannung. Produziert wird in Europa; auf Wunsch versendet DRUCKSTADT neutral im Namen des Kunden, direkt an die einzelne Filiale, den Messebauer oder die Baustelle statt gesammelt an die Zentrale.
Neue Bespannung gerollt im Karton statt neues Schild auf der Palette.
Bespannung als Klein-, mittlere und Großserie, ab Datenerhalt und Auftragsklarheit.
Keine Druckform: Jede Filiale darf ihr eigenes Motiv und ihr eigenes Maß bekommen.
Verbinder, 3D-Sonderverbinder, Stellfüße, Wandhalter und Abhängungen liegen bei.
Profile in Wunschfarbe statt Standardsilber – der Rahmen wird Teil des Designs.
Vorhandene Ladenbaurahmen werden nach Aufmaß neu bespannt, passend zur Kederart.
Auf Wunsch im Namen des Kunden, direkt an Filiale, Messebauer oder Baustelle.
Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr durchgehend erreichbar, mit festem Ansprechpartner statt Warteschleife.
Die Fragen, die Ladenbauer, Messebauer und Agenturen tatsächlich stellen.
Ein Flachkederrahmen ist ein Aluminiumrahmen mit einer umlaufenden Nut, in die ein bedrucktes Textil über eine eingenähte Kederkante eingedrückt wird. Der Keder ist ein flacher Silikonstreifen; beim Einziehen wird das Textil gegen den Rahmen verspannt.
Ergebnis ist eine glatte, faltenfreie Fläche ohne sichtbare Befestigung – und eine Grafik, die sich ohne Werkzeug wechseln lässt. Im Markt laufen dieselben Systeme auch unter Spannrahmen, Textilrahmen, Aluframe oder SEG.
Der Flachkeder ist ein flacher Silikonstreifen, der in die schmale Nut eines Rahmenprofils gedrückt wird. Er ist die Lösung für geschlossene Rahmen an Wand, Decke oder freistehend, weil die Spannung über die gesamte Kante gleichmäßig anliegt.
Der Rundkeder ist ein runder Kederschlauch, der seitlich in eine Kederschiene eingezogen wird – wie ein Reißverschluss ohne Zähne. Er wird dort eingesetzt, wo große Bahnen schnell gewechselt oder über lange Strecken gehalten werden müssen, vor allem im Außenbereich und bei sehr großen Innenflächen.
In der Regel ja. Ein großer Teil der Aufträge im Ladenbau besteht genau darin: Die Rahmen stehen bereits im Shop-in-Shop- oder Instore-Konzept, nur die Grafik wird neu bespannt. Gefertigt wird dann nach Aufmaß des Rahmens, mit der Kederart und dem Kedermaß, das Ihr System verlangt.
Am schnellsten geht es mit einem Foto der Profilkante im Querschnitt und einer alten Bespannung zum Nachmessen. Wenn kein Rahmen vorhanden ist, liefert DRUCKSTADT das passende Profilsystem gleich mit.
Von Hand, ohne Werkzeug. Die Kederkante wird an einer Ecke angesetzt und dann umlaufend in die Nut gedrückt; zum Schluss zieht sich das Textil selbst glatt. Ein raumhoher Rahmen ist damit in wenigen Minuten bespannt, und der Wechsel geht ebenso schnell zurück.
Das ist der eigentliche Grund, warum Filialisten und Messebauer auf Kedersysteme setzen: Der Rahmen bleibt stehen, nur die Grafik reist. Versand und Lagerung einer gerollten Bespannung kosten einen Bruchteil eines starren Schildes.
Ja. Standard ist Aluminium eloxiert; auf Wunsch werden die Profile in Ihrer Wunschfarbe pulverbeschichtet, etwa nach RAL-Code aus dem Corporate Design. Bei den Leuchtrahmen sind Silber, Weiß und Schwarz ab Lager, jede andere Farbe wird beschichtet.
Geben Sie den Farbwunsch bitte schon bei der Anfrage an. Die Beschichtung ist ein eigener Arbeitsgang und verlängert die Lieferzeit, wenn sie erst nachträglich dazukommt.
Für großformatige doppelseitige Flächen, freistehend oder abgehängt, ist das Steckkederprofil 50/53 mit 50 × 53 mm und 1.250 g/m der Standard. Der maximale Befestigungsabstand liegt bei 2.000 mm, der kleinste Biegeradius bei 400 mm.
Für Sonderbauten wird es mit dem Multinutprofil 53/53 kombiniert. Einseitige Großformate laufen über das Steckkederprofil 55/25, sehr große Rahmen über das 80/42. Stellfüße, Verbinder und 3D-Sonderverbinder gehören in allen Fällen zum Zubehör.
Die Fläche ist nicht die Grenze, die Feldteilung ist es. Profile werden über Verbinder gestoßen, Rahmen werden nebeneinandergesetzt – so entstehen Wände über die volle Raumbreite. Die Befestigungspunkte liegen je nach Profil maximal 2.000 mm auseinander, bei Kederschienen bis 3.000 mm.
Begrenzt ist die einzelne Bespannung: DRUCKSTADT sublimiert bis 500 cm Bahnbreite ohne Naht. Alles darüber wird in Felder aufgeteilt, und die Feldkante liegt dann bewusst im Profil statt mitten im Motiv.
Das hängt am Motiv und an der Größe. Bei der Kanteneinstrahlung sitzen die LED in der Profilinnenseite und leuchten quer über die Fläche. Das ist stromsparend, extrem flach verpackbar und für die meisten Formate völlig ausreichend – sinnvoll bis etwa 2,0 bis 3,0 m Kantenlänge, je nach Profiltiefe.
Vollflächig hinterleuchtete Rahmen tragen die LED auf einer Trägerplatte oder auf Stabilisatoren hinter dem Textil, mit Weitwinkellinsen. Sie sind dimmbar, in drei Lichtfarben lieferbar und die sichere Wahl bei viel Weiß, großen Volltonflächen und sehr großen Formaten, weil dort bei Kanteneinstrahlung Schattenfelder sichtbar werden können.
Bei vollflächiger Hinterleuchtung liegt die Bright-Stufe je nach Profil zwischen 7.250 und 9.350 Lumen pro Quadratmeter, die Super-Bright-Stufe bei 11.000 Lumen pro Quadratmeter. Lieferbar sind die Lichtfarben 3000 K, 4000 K und 6500 K.
Die Helligkeit ist mit einem optionalen Dimmer einstellbar, auf Wunsch DALI-fähig. Bei weißen Stoffen und großen Volltonflächen ist die Kombination aus Super Bright und Dimmer die sicherste: viel Reserve, aber ohne dass die einzelnen LED durchzeichnen.
Die hinterleuchtbaren Qualitäten: 130 g LUX UV für die konturscharfe Wiedergabe an starken Leuchtsystemen und 140 g LUX Sub, das mit und ohne Licht gleich gut aussieht – wichtig überall dort, wo die Beleuchtung nachts abgeschaltet wird. Beide gibt es in der Sublimation mit sehr sauberer Farbwiedergabe.
Den Lux mit 140 g gibt es auch aus 100 % recyceltem PET, bei identischer Verarbeitung. Für unbeleuchtete Rahmen sind 210 g Dekotextil der Standard, 320 g Dekoblockout bei Lichtdichtigkeit und 400 g Doppeltex, wenn beide Seiten ein eigenes Motiv tragen sollen.
Ja. Die Rahmenprofile werden gebogen; der kleinste Radius liegt bei 400 mm beim Steckkederprofil 50/53 und 55/25 und bei 1.000 mm beim großen 80/42. Kederschienen lassen sich ab 400 mm (Kederprofil 28) beziehungsweise 500 mm Radius biegen.
Bei den Leuchtrahmen sind runde Bauformen als Kreis mit 1.000 bis 3.000 mm Durchmesser lieferbar. Abgehängte Ringe über einem Messestand entstehen auf demselben Weg – gebogenes Profil, umlaufender Keder, eine einzige Bahn.
Ja. Eine freistehende doppelseitige Profilwand auf Stellfüßen ist die einfachste Raumteilung, die es gibt: aufgebaut in Minuten, bespannt ohne Werkzeug, wieder abgebaut ohne Rückstände. Für Akustik wird der Rahmen mit Absorberschaum gefüllt und beidseitig textil bespannt.
Die Kombination ist im Großraumbüro, im Showroom und auf der Messe interessant, weil eine Fläche zwei Aufgaben übernimmt: Sie trägt die Grafik und senkt gleichzeitig den Nachhall. Blickdicht wird die Wand über 320 g Dekoblockout.
Das Profilsystem kommt montagefertig inklusive Zubehör: Verbinder für Ecke und Stoß, 3D-Sonderverbinder für L-, U- und Kubusformationen, Stellfüße für freistehende Wände, Wandhalterungen und Abhängungen für Decke und Traverse. Dazu die Textilbespannung aus eigener Produktion, bereits mit eingenähtem Flachkeder.
Typisch sind Eckstände in L- oder U-Form, abgehängte Rahmen und Ringe über dem Stand, Leuchtwände als Rückwand und der bedruckte Messeteppich als Boden. Ob Sie die Profile mitbestellen oder nur die Bespannung für einen vorhandenen Stand brauchen, entscheiden Sie.
Flach und modular. Die Profile gehen als Stangen, das Zubehör in einer eigenen Box, das Textil gerollt – dadurch bleibt auch ein raumhoher Leuchtrahmen ein transportables Paket statt eines Speditionsproblems. Bei den Leuchtrahmen liegt eine Aufbauzeichnung bei, und die Rahmen sind vor Auslieferung geprüft.
Auf Wunsch versendet DRUCKSTADT neutral im Namen des Kunden, direkt an die einzelne Filiale, den Messebauer oder die Baustelle statt gesammelt an die Agentur.
Für die textile Bespannung gelten die Produktionszeiten des Textildrucks, gerechnet ab Datenerhalt und Auftragsklarheit: 7 Werktage für die Kleinserie, 14 Werktage für die mittlere Serie, 21 Werktage für die Großserie. Auftragsklarheit heißt, dass Format, Material, Kederart und Versandweg feststehen und die Druckdaten freigegeben sind.
Kommen Profile oder Leuchtrahmen dazu, tritt die Systemlieferzeit daneben; sie hängt an Profil, Menge und Beschichtung und steht im Angebot. Nur die Bespannung für vorhandene Rahmen ist der schnellste Fall – dort zählt allein die Textilproduktion.
Stehen die Rahmen schon, reicht ein Foto der Profilkante. Ob beleuchtet oder nicht, klären wir gemeinsam. Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr durchgehend, und am anderen Ende sitzt eine echte Person.